wenn du diese Zeilen liest, hast du vermutlich gerade die Diagnose Endometriose erhalten oder lebst schon länger mit der Erkrankung.
Vielleicht fühlst du Erleichterung. Vielleicht Traurigkeit, Wut oder Angst. Vielleicht alles gleichzeitig.
Was ich dir sagen möchte: Ich glaube dir. Deine Schmerzen sind real. Deine Erschöpfung ist real. Die vielen Momente, in denen du an dir selbst gezweifelt hast, weil andere deine Beschwerden nicht verstanden haben, waren real.
Die Diagnose nimmt die Krankheit nicht weg. Aber sie gibt dem, was du so lange erlebt hast, endlich einen Namen. Und manchmal ist genau das der erste Schritt zurück zu sich selbst.
Bitte vergiss nicht: Du bist nicht allein. Da draußen gibt es viele Menschen, die verstehen, wie sich dieser Weg anfühlt. Menschen, die ähnliche Kämpfe geführt haben, ähnliche Tränen geweint haben. Menschen, die wissen, wie viel Kraft es kostet, jeden Tag weiterzumachen, und die immer und immer wieder aufstehen.
Sei heute besonders freundlich zu dir selbst. Du musst nicht sofort stark sein, keinen Plan haben und nicht wissen, wie es weitergeht. Es reicht, einen Schritt nach dem anderen zu gehen.
Du wirst gesehen. Du wirst endlich gehört. Und du bist mit dieser Geschichte nicht allein.
